Unsere nächsten Veranstaltungen

…findet ihr ab jetzt oben, wenn ihr auf die einzelnen Städte klickt!

ÜBRIGENS:
Wir bieten bekanntlich Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen an. Die Sachen, die da von den Referent_innen erzählt werden sind eine Sichtweise, nicht die ultimative Wahrheit. Wir versuchen allerdings, immer einen zusammenfassenden Ein- und Überblick in Debatten und Diskussionen zu bieten, die über die Themen in der Vergangenheit geführt wurden.
ABER – wie so oft: Hinterfragen heißt die Antwort!
Natürlich suchen wir unsere Gäste sorgfältig aus. Aber nicht alles was gesagt wird, spiegelt unsere persönlichen Ansichten wider. Deshalb dürft, müsst und sollt ihr ja nach- und weiterdenken. Es liegt also bei euch, was ihr aus den Veranstaltungen mitnehmt.

UND:
INPUT ist Mitglied und Träger im Jugendbildungsnetzwerk der Rosa Luxemburg Stiftung. Erfreulicherweise werden wir bei unseren Veranstaltungen von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden Württemberg unterstüzt.
Props dafür!
rls logo

„Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.“


2 Antworten auf „Unsere nächsten Veranstaltungen“


  1. 1 NoRassism 18. Januar 2010 um 18:46 Uhr

    Als ich euern aktuellen Flyer in die Finger bekam, blieb mir erstmal die Luft weg. Was ich da bei der Beschreibung zu „antirassistischer“ Islamismuskritik lesen musste, scheint mir alles andere als antirassistisch zu sein:
    Da werden Fragen gestellt, die der rassistischen Hetze der Mainstreammedien entsprungen sein könnten; aber keineswegs einer „linken“ Gruppe:
    bilden Muslime Parallelgesellschaften aus? Ist der Islam anders als andere Religionen? usw.
    Egal wie die Fragen beantwortet werden, alleine diese Fragestellungen aus der aktuellen Hetze gegen „die Anderen“ zu übernehmen fand ich übel! Versteht mich nicht falsch: ich empfinde tiefe Abscheu für alle Verbrechen, die religiöse Fanatiker (meist in Form von zivilen „Normalen“) im Namen Gottes verüben, in islamischen Ländern und sonstwo!
    Aber wo liegt der Sinn darin, das als religiösen Unterschied in den Diskurs zu werfen? Das ist das, was rechtskonservative bis rechtsradikale tun: „unsere Kulturen sind so verschieden“, „der Islam ist so aggressiv“ blabla…
    Wir linke hatten doch schon vor über 100 Jahren verstanden, dass nicht Deutschland besser ist als Frankreich oder England, sondern dass der Nationalismus über beschissen ist und wir uns nicht aufgrund unserer zugewiesenen „Nationalität“ spalten lassen!!!! Und was passiert jetzt: anstatt bei allgemeiner Religionskritik zu bleiben wird dem Mainstream gefolgt: die anderen, die fremden, die… sind (eventuell, das zeigt sich noch beim vortrag selbst) schlimmer, frauenfeindlicher, homophober usw…
    Ist das Christentum denn anders? Wurden nicht im Namen des Christengottes Hundertausende in der Inquisition zu tode gefoltert? Sprengen nicht radikale Christen heute noch in den USA Schwulenklubs in die Luft? Hat das ganze nicht mehr mit einer globalen Ungleichheit und Ungerechtigkeit zu tun?
    Oder anders gefragt: Wurde der Workshop zu Antisemitismus beschrieben mit Fragen wie: „Haben sich die Juden wirklich weltweit verschworen? Haben sie wirklich Brunnen vergiftet? Bringt das Judentum nicht an sich eine gierige Haltung hervor?“ Sicher nicht, denn das ist ja völlig zurecht antisemitisch und rassistisch! Aber islamophobe Hetze zu reproduzieren ist „antirassistisch“?
    Ich hoffe ja so sehr, dass der Vortrag nicht das hervorbringt, was die Beschreibung andeutet!
    Oder stimmt das rücht, dass Input Basic antideutsch orientiert ist und die sich gerne anti-islamisch – rassistisch äußern?

    Mit bangender Hoffnung,
    Maxi

  2. 2 Administrator 16. April 2010 um 12:54 Uhr

    Der Ankündigungstext ist tatsächlich auch intern kontrovers diskutiert worden und zu Klärung haben wir hier ein paar ergänzende Fragen, die anzeigen sollen, um was es gehen soll:

    Antirassistische Islamkritik, geht das überhaupt?
    Wie unterscheidet sich eine nicht- oder anti-rassistische Kritik am Islam von anderer (rassistischer) Kritik am Islam?
    Warum muss man unbedingt den Islam kritisieren?
    Reicht nicht eine allgemeine Religionskritik?
    Wie unterscheidet sich eine Kritik am Islam von einer Kritik an anderen Religionen?
    Wie kann man damit umgehen, dass Linke häufig Angehörige der Mehrheitsgesellschaft sind und nicht Opfer von rassistischen Diskriminierungen werden, dass aber die meisten Muslime in Deutschland aus Familien mit Migrationshintergrund stammen, meist sehr niedrige Positionen in der Gesellschaft einnehmen und Opfer von rassistischer Diskriminierung werden?

    vgl. dazu die Links auf der rechten Seite des Blogs.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.